Falkenstein Pfonten

Zwischen Vils und Pfronten stand ehemals ein Schlößchen, das Manzeschlößchen genannt, das nun aber jetzt ganz verschwunden ist. Hier war es lange nicht ganz geheuer, und zur Zeit, als das Gebäude noch bestand, soll es der nächtliche Sammelplatz all des Hexengesindels der Gegend gewesen sein, das hier sein Unwesen und sein sündhaftes, wüstes Werk trieb. Deshalb sei dann auch das Schlößchen verwunschen worden und darauf in Trümmer zusammengestürzt.


Reiser

Auffällig ist, dass die angrenzende Bergformation in Richtung Weißensee als "Busen" in der Landschaft gesehen werden kann. Der Begriff "Hexentanzplatz" ist oftmals die dämonisierte Darstellung eines alten weiblichen Kultplatzes.

 
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