St Georg auf dem Auerberg

Die Kirche St. Georg wurde um das Jahr 1200 gebaut. Aus dieser Zeit ist noch der Kirchturm erhalten.

Das bedeutenste Kunstwerk in der Kirche ist eine Mondsichelmadonna von Jörg Lederer aus Kaufbeuren.

Mehrere Votivbilder bezeugen die Wundertätigkeit des Ortes.

Der Ursprung des Hl. Georg ist nicht ritterlich, wie dies viele Darstellungen vermuten lassen. Der griech. Name Georgios bedeutet Bauer und steht für Fruchtbarkeit und und nahe Beziehung zur Urmutter Erde. Georg kann daher als Fruchtbarkeitsheros gesehen werden. Deswegen ersetzt er im Alpenraum oftmals den Gott Belenus. Der Drache, den Georg aussticht, ist als Urschlange zu sehen, der das Erwachen der Erd-Fruchtbarkeit darstellt. Die Lanze ist ein  symbolischer Sonnenstrahl, der den Boden erwärmt. So fällt das Fest des Hl. Georg (23./24. April) in die Nähe zu Beltane. Beltane ist der Übergang vom Winterhalbjahr in das Sommerhalbjahr, den die Kelten in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai feierten.

 
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