St. Leonhard Kienzen

Die Kapelle zum hl. Leonhard steht auf freiem Feld zwischen den Weiltern Kienzen und Untergschwend und ist im 15. Jahrhundert erbaut.

Die Meinung, die Kapelle sei das erste Gotteshaus im Tannheimer Tal gewesen ist nicht abwegig. Denn der erste Weg im Tal führte direkt an ihr vorbei. St. Leonhard gilt zudem als Patron der Wagner und Schmiede. Die Kirche enthält eine Darstellung der Anna selbdritt, die weibliche Ausprägung der Trinität.

An der Kirche wurden in der Pestzeit bestattet. Mindestens zwei drittel der Talbewohner starben an der Pest. Nach der Sage soll ein Totenvogel über den Friedhof geflogen sein und gerufen haben: "Esset meah Knoflach und Bibernell, nach stearbet'r it halb so schnell."

 
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