Geisenried

Geisenried ist heute zu Marktoberdorf eingemeindet. Kulturell stellt der Ort aber vermutlich Unterthingau näher, denn dort gibt es einen Burgstall, für den der Name Geisburg überliefert ist.

Geis hatte früher die Bedeutung eines besonderen Ortes, der nur von bestimmten Personen oder zu bestimmten Zeiten betreten werden durfte. Das Wort Geisel leitet sich davon ab. Geiseln waren adelige Personen, die als Garantie für die Einhaltung von Verträgen als Pfand gegeben wurden. Wurde der Vertrag gebrochen, wurden die Geiseln getötet.